Liveticker Ukraine-Krieg – Angriff auf Gebiet Moskau: 17 Zivilisten, darunter Kinder, verletzt

18.06.2026 13:25 Uhr
13:25 Uhr
Rutte: 600 Millionen Europäer müssen sich gegen 140 Millionen Russen selbst verteidigen können

RT Bei einer Pressekonferenz am Mittwoch in Brüssel hat NATO-Generalsekretär Mark Rutte Europa dazu aufgefordert, mehr Verteidigungsbereitschaft selbst zu übernehmen. Es sei widersprüchlich, dass 600 Millionen Europäer bei der Verteidigung "gegen eine russische Bevölkerung von 140 Millionen" so massiv auf die USA angewiesen sind.
Zwar steht der US-Schutzschirm langfristig, dennoch müssen die Europäer künftig einen größeren Teil der Lasten selbst tragen. Das US-Kriegsministerium hat die Alliierten vor Kurzem über eine Reduzierung seiner Beiträge zum NATO Force Model informiert.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
13:01 Uhr
Russische Truppen setzen Vorstoß in DVR fort
Die russische Armee hat ihren Vorstoß im Rahmen der militärischen Sonderoperation fortgesetzt. Laut dem Frontbericht des Verteidigungsministeriums wurden zerstreute Einheiten der Ukraine im Ort Krasny Liman der Donezker Volksrepublik (DVR) zerschlagen. Im Laufe des Tages nahmen Einheiten des Truppenverbandes West sieben Stützpunkte und 48 Gebäude im nordwestlichen Teil des Ortes ein, eine Gruppierung des Gegners wurde blockiert. Insgesamt wurden bis zu 20 gegnerische Soldaten eliminiert. Zudem verlor die Ukraine sieben Kampffahrzeuge und fünf ferngesteuerte Robotersysteme.
Einheiten des Truppenverbandes Süd stießen im südwestlichen Teil des Ortes Konstantinowka in der DVR vor. Dabei befreiten sie 98 Gebäude. Der Gegner verlor mehr als 60 Soldaten, 17 Kraftfahrzeuge wurden außer Gefecht gesetzt.
12:40 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Die ukrainischen Streitkräfte haben in den zurückliegenden 24 Stunden 1.360 Soldaten in der Zone der militärischen Sonderoperation verloren, heißt es im täglichen Frontbericht des Verteidigungsministeriums in Moskau. Russische Truppen zerstörten folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners:
- vier gepanzerte Kampffahrzeuge,
- 87 Kraftfahrzeuge,
- ein Fahrzeug des Grad-Mehrfachraketenwerfers,
- zwei Artilleriegeschütze,
- vier Selbstfahrlafetten,
- sechs Anlagen der Elektronischen Kampfführung.
Einheiten der russischen Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Speicher mit unbemannten Flugzeugen größerer Reichweite sowie ukrainische Einheiten und ausländische Söldner in 142 Kreisen. Die Flugabwehr schoss zehn Flugbomben, drei HIMARS-Raketen, vier Flamingo-Marschflügkörper und 992 unbemannte Flugzeuge ab.
12:15 Uhr
Russische Armee befreit Rai-Alexandrowka in DVR
Die russischen Streitkräfte haben Rai-Alexandrowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) eingenommen. Laut dem Verteidigungsministerium in Moskau wurde die Befreiung der Ortschaft durch den Einsatz des Truppenverbandes Süd möglich.
12:00 Uhr
Brjansk: Ukrainischer Drohnenangriff auf Bus mit jungen Fußballern aus Weißrussland

RT In der russischen Region Brjansk ist ein Reisebus mit einer weißrussischen Kinderfußballmannschaft nach russischen Angaben von einer ukrainischen Drohne angegriffen worden. Bei dem Vorfall kam eine Frau ums Leben, die die Mannschaft begleitete. Zudem wurden acht Menschen verletzt, darunter sechs Kinder. Zwei der verletzten Kinder befinden sich auf der Intensivstation.
Der Bus war mit 44 Passagieren, darunter 28 junge Fußballer, aus der weißrussischen Stadt Gomel in Richtung des russischen Ferienorts Gelendschik unterwegs. Die Behörden in Brjansk sprechen von einem gezielten Angriff auf ein ziviles Fahrzeug. Gouverneur Alexander Bogomas erklärte, die vorliegenden Informationen deuteten auf eine vorsätzliche und geplante Aktion hin.
Russland leitete unmittelbar ein Strafverfahren wegen Terrorismus ein. Auch in Weißrussland wurden Ermittlungen aufgenommen. Das weißrussische Außenministerium verurteilte den Angriff scharf und forderte von Kiew umfassende Erklärungen.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
11:33 Uhr
Moskau: Rückkehr von Kindern in die Ukraine wegen Drohnengefahr unmöglich
Russland ist bereit, vier Kinder an die ukrainische Seite für die Wiedervereinigung mit Familienangehörigen zu übergeben. Dies erklärt Maria Lwowa-Belowa, die russische Beauftragte für Kinderrechte.
Ihr zufolge ist der Schritt derzeit aber aufgrund der Drohnengefahr unmöglich. Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS betont die Beamte:
"Aufgrund der schwierigen Lage mit Drohnen ist es derzeit nicht sicher. Die Veranstaltung war für Ende Juni geplant, aber wir wissen nicht, wie lange es dauern wird, da wir sie leider jetzt nicht durchführen können. Wir können die Kinder dieser Gefahr nicht aussetzen."
11:00 Uhr
Angriff auf Gebiet Moskau: 17 Zivilisten, darunter Kinder, verletzt
Bei den nächtlichen Drohnenangriffen auf das Gebiet Moskau sind nach vorläufigen Angaben 16 Zivilisten verletzt worden. Gouverneur Andrei Worobjow nennt unter den Verwundeten ein zehnjähriges Mädchen und ein dreijähriges Kind. Außerdem wurden Frauen und Männer im Alter von 19 bis 58 Jahren betroffen. Alle Verletzten erhalten medizinische Hilfe in regionalen Krankenhäusern.
Rettungsdienste sind im Einsatz, um die Folgen der Angriffe zu beseitigen und die Sicherheit der Einwohner zu gewährleisten, betont der Gouverneur.
Update: Nach präzisierten Angaben steigt die Anzahl der Verletzten auf 17 Personen.
10:50 Uhr
UNO verurteilt Angriff auf Bus mit Kindern im Gebiet Brjansk
Die Vereinten Nationen verurteilen Angriffe auf die Zivilbevölkerung, erklärt Stéphane Dujarric, der Sprecher des UN-Generalsekretärs. Damit kommentiert er auf Anfrage der Nachrichtenagentur TASS die Drohnenattacke auf den Bus mit jungen Fußballern im Gebiet Brjansk. TASS zitiert:
"Wir sind uns bewusst über die Berichte zum vermeintlichen Angriff mit einer Drohne auf den Bus, mit dem die weißrussische Kinderfußballmannschaft im Gebiet Brjansk der russischen Föderation unterwegs war."
Dujarric betont, dass die Vereinten Nationen die Angriffe auf die Zivilbevölkerung und die Objekte der zivilen Infrastruktur verurteilen, wo sie auch geschehen. Solche Attacken werden vom Völkerrecht verboten und sollten sofort gestoppt werden.
10:23 Uhr
Angriff auf Bus mit Kindern im Gebiet Brjansk: Verletzte werden nach Weißrussland gebracht
Die Weißrussen, die bei dem ukrainischen Drohnenangriff auf den Bus im Gebiet Brjansk Verletzungen erlitten haben, werden nach Weißrussland gebracht, heißt es in Medienberichten. Die Verletzten können bereits heute in Krankenhäuser in Minsk eingeliefert werden.
Ein verwundetes Kind befindet sich in einem schweren Gesundheitszustand. Weitere Betroffene sind bei Bewusstsein.
Die nicht verletzten Passagiere sind mittlerweile nach Hause in das weißrussische Gebiet Gomel zurückgekehrt, teilen die regionalen Behörden mit.
09:57 Uhr
Russische Armee trifft Energieobjekte gegnerischer Truppen

ArchivbildStanislaw Krassilnikow / Sputnik In der vergangenen Nacht haben die russischen Streitkräfte einen massiven Angriff auf Ziele in der Ukraine durchgeführt. Laut einer Erklärung des russischen Verteidigungsministeriums kamen dafür land- und luftgestützte Hochpräzisionswaffen sowie Kampfdrohnen größerer Reichweite zum Einsatz.
Getroffen wurden ein Depot mit Treib- und Schmierstoffen im Ort Borispol-2 im Gebiet Kiew und eine Ölraffinerie im Ort Saturino im Gebiet Poltawa. Die Objekte wurden im Interesse der ukrainischen Armee betrieben.
Das Verteidigungsministerium erklärt den Angriff als Reaktion auf ukrainische Terrorangriffe.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


