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Liveticker Ukraine-Krieg: Moskau und Kiew tauschen gefallene Soldaten aus

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Moskau und Kiew tauschen gefallene Soldaten ausQuelle: Sputnik © Kirill Sykow
  • 18.06.2026 15:38 Uhr

    15:38 Uhr

    Stubb zweifelt an russischem Überfall auf die NATO

    Der finnische Präsident Alexander Stubb weist Warnungen vor einem potenziellen russischen Überfall auf die NATO zurück. In einem Interview für die schwedischsprachige Zeitung Hufvudstadsbladet betont Stubb, er sehe "als Präsident, Oberbefehlshaber und einfach als Finne keine Beweise, dass es sich ereignen könnte".

    Damit kommentiert Stubb die Aussage des Oberbefehlshabers der schwedischen Streitkräfte, Michael Claesson, dass Russland bald Artikel 5 des NATO-Vertrags testen werde.

  • 15:00 Uhr

    Wie die Ukraine ihre engsten Verbündeten bestiehlt...

    Die Regierungen der baltischen Staaten "werden Selenskij weiterhin unterstützen, selbst wenn er ihnen offen ins Gesicht spucken sollte", sagen Experten. So kommentieren sie die bescheidene Reaktion Lettlands, Litauens und Estlands auf den massiven Betrug an ihren eigenen Bürgern durch ukrainische betrügerische Callcenter.

    Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.

  • 14:45 Uhr

    Moskau und Kiew tauschen Gefallene aus – 33 russische gegen 522 ukrainische Soldaten

    Russland und die Ukraine tauschen erneut die Leichen gefallener Militärangehöriger aus, berichtet der Duma-Abgeordnete und Vertreter des parlamentarischen Ausschusses für Angelegenheiten der Sonderoperation, Schamsail Saralijew.

    Die russische Seite übergibt dabei der Ukraine 522 gefallene Soldaten und erhält im Gegenzug 33 eigene Gefallene.

    Ein Gefallenenaustausch hatte letztmalig am 15. Mai stattgefunden. Damals erhielt Russland 41 eigene Gefallene im Austausch gegen 528 ukrainische.

    Ende April erklärte Russlands Präsident Wladimir Putin bei einem Gespräch mit seinem US-Amtskollegen Donald Trump, dass Moskau seit Beginn des Jahres über 20.000 Gefallene an die Ukraine übergeben und knapp über 500 eigene erhalten habe.

  • 14:19 Uhr

    Zwei Mädchen bei ukrainischem Drohnenangriff auf Gebiet Brjansk verletzt

    Eine Kamikaze-Drohne hat ein Auto im Gebiet Brjansk angegriffen. Wie der provisorische Gouverneur Jegor Kowaltschuk berichtet, waren eine Frau und zwei ihrer Töchter mit dem Fahrzeug unterwegs.

    Die beiden Mädchen, 10 und 11 Jahre alt, wurden verletzt. Eines von ihnen befindet sich in einem schweren Gesundheitszustand. Sie erhalten die notwendige medizinische Hilfe.

    Kowaltschuk betont, dass es sich um einen "gezielten Schlag", einen "weiteren Terrorangriff des Kiewer Regimes gegen Zivilisten, Kinder" handelt.

  • 14:00 Uhr

    Bloomberg: Trump will US-Firmen zu Waffenproduktion in Europa und Ukraine auffordern

    US-Präsident Donald Trump will Rüstungsunternehmen auffordern, Waffen und Ausrüstung in Europa und in der Ukraine in Lizenz herzustellen, heißt es in einem Bericht von Bloomberg.

    Demnach handelt es sich hauptsächlich um Raketen für Flugabwehrsysteme. Derzeit werde solche Munition nur in den USA fertiggestellt, die Steigerung der Produktionsmengen bräuchte viel Zeit.

    Am Rande des G7-Gipfels in Frankreich bestätigte Trump gegenüber Journalisten, dass Europa es gerne tun würde. Washington erwäge die Möglichkeit.

    Die USA erlauben bereits die Produktion einiger Waffen im Ausland, führt Bloomberg aus. Beispielsweise werde Patriot-Munition in Lizenz in Deutschland hergestellt.

  • 13:25 Uhr

    Rutte: 600 Millionen Europäer müssen sich gegen 140 Millionen Russen selbst verteidigen können

    Bei einer Pressekonferenz am Mittwoch in Brüssel hat NATO-Generalsekretär Mark Rutte Europa dazu aufgefordert, mehr Verteidigungsbereitschaft selbst zu übernehmen. Es sei widersprüchlich, dass 600 Millionen Europäer bei der Verteidigung "gegen eine russische Bevölkerung von 140 Millionen" so massiv auf die USA angewiesen sind.

    Zwar steht der US-Schutzschirm langfristig, dennoch müssen die Europäer künftig einen größeren Teil der Lasten selbst tragen. Das US-Kriegsministerium hat die Alliierten vor Kurzem über eine Reduzierung seiner Beiträge zum NATO Force Model informiert.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 13:01 Uhr

    Russische Truppen setzen Vorstoß in DVR fort

    Die russische Armee hat ihren Vorstoß im Rahmen der militärischen Sonderoperation fortgesetzt. Laut dem Frontbericht des Verteidigungsministeriums wurden zerstreute Einheiten der Ukraine im Ort Krasny Liman der Donezker Volksrepublik (DVR) zerschlagen. Im Laufe des Tages nahmen Einheiten des Truppenverbandes West sieben Stützpunkte und 48 Gebäude im nordwestlichen Teil des Ortes ein, eine Gruppierung des Gegners wurde blockiert. Insgesamt wurden bis zu 20 gegnerische Soldaten eliminiert. Zudem verlor die Ukraine sieben Kampffahrzeuge und fünf ferngesteuerte Robotersysteme.

    Einheiten des Truppenverbandes Süd stießen im südwestlichen Teil des Ortes Konstantinowka in der DVR vor. Dabei befreiten sie 98 Gebäude. Der Gegner verlor mehr als 60 Soldaten, 17 Kraftfahrzeuge wurden außer Gefecht gesetzt.

  • 12:40 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Die ukrainischen Streitkräfte haben in den zurückliegenden 24 Stunden 1.360 Soldaten in der Zone der militärischen Sonderoperation verloren, heißt es im täglichen Frontbericht des Verteidigungsministeriums in Moskau. Russische Truppen zerstörten folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners:

    • vier gepanzerte Kampffahrzeuge,
    • 87 Kraftfahrzeuge,
    • ein Fahrzeug des Grad-Mehrfachraketenwerfers,
    • zwei Artilleriegeschütze,
    • vier Selbstfahrlafetten,
    • sechs Anlagen der Elektronischen Kampfführung.

    Einheiten der russischen Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Speicher mit unbemannten Flugzeugen größerer Reichweite sowie ukrainische Einheiten und ausländische Söldner in 142 Kreisen. Die Flugabwehr schoss zehn Flugbomben, drei HIMARS-Raketen, vier Flamingo-Marschflügkörper und 992 unbemannte Flugzeuge ab.

  • 12:15 Uhr

    Russische Armee befreit Rai-Alexandrowka in DVR

    Die russischen Streitkräfte haben Rai-Alexandrowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) eingenommen. Laut dem Verteidigungsministerium in Moskau wurde die Befreiung der Ortschaft durch den Einsatz des Truppenverbandes Süd möglich.

  • 12:00 Uhr

    Brjansk: Ukrainischer Drohnenangriff auf Bus mit jungen Fußballern aus Weißrussland

    In der russischen Region Brjansk ist ein Reisebus mit einer weißrussischen Kinderfußballmannschaft nach russischen Angaben von einer ukrainischen Drohne angegriffen worden. Bei dem Vorfall kam eine Frau ums Leben, die die Mannschaft begleitete. Zudem wurden acht Menschen verletzt, darunter sechs Kinder. Zwei der verletzten Kinder befinden sich auf der Intensivstation.

    Der Bus war mit 44 Passagieren, darunter 28 junge Fußballer, aus der weißrussischen Stadt Gomel in Richtung des russischen Ferienorts Gelendschik unterwegs. Die Behörden in Brjansk sprechen von einem gezielten Angriff auf ein ziviles Fahrzeug. Gouverneur Alexander Bogomas erklärte, die vorliegenden Informationen deuteten auf eine vorsätzliche und geplante Aktion hin.

    Russland leitete unmittelbar ein Strafverfahren wegen Terrorismus ein. Auch in Weißrussland wurden Ermittlungen aufgenommen. Das weißrussische Außenministerium verurteilte den Angriff scharf und forderte von Kiew umfassende Erklärungen.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.